Seit einigen Jahren greift die Europäische Union zu einem Instrument, das die Fundamente des Rechtsstaats infrage stellt: Sanktionen gegen Personen und Organisationen, verhängt ohne Gerichtsverfahren, Anhörung oder Verteidigung. Tausende Menschen landen auf schwarzen Listen, ihre Vermögen werden eingezogen und ihre Bewegungsfreiheit beschränkt.
Sie werden verhängt ohne Gerichtsverfahren, Anhörung oder Rechtsmittel. Tausende Menschen landen auf schwarzen Listen, ihre Vermögen werden eingefroeren und ihre Bewegungsfreiheit beschränkt.
Der Wiener Historiker, Autor und Verleger Hannes Hofbauer untersucht in seinem soeben erschienenen Buch «Alle Rechte beraubt» die politischen, juristischen und historischen Dimensionen dieser Entwicklung.
Er zeigt, wie sich die EU-Behörden seit 2014 – als Mittel im Kampf gegen Moskau – Kompetenzen angeeignet haben, die sie zum Ankläger und Richter in Personalunion machen. Solange sich die Sanktionen gegen russische und ukrainische Staatsbürger richten, mag deren schiere Existenz nicht bedroht sein.
Seit 2022 und verstärkt seit dem 20. Mai 2025 werden jedoch auch EU-Bürger sanktioniert und damit all ihrer Rechte beraubt. Selbst die Hilfeleistung durch Angehörige oder Freunde steht unter Strafe.
Hannes Hofbauer: Aller Rechte beraubt – mit außergerichtlichen EU-Sanktionen zum autoritären Staat. Promedia 2026. 224 S. 14,8 x 21. brosch. € 22
Lesungen und Diskussionen zum Buch finden im März 2026 statt:
- 13.3.um 19 Uhr 30 in Verein Bildung Raum geben, Bahnhofplatz 67, CH-8500 Frauenfeld
- 17.3. um 19 Uhr in "Freies Wort", Rögergasse 24, A-1090 Wien
- 18.3. um 19 Uhr in der Villa Davignon, Friedrich-Ebert-Str. 77, D-04109 Leipzig
- 24.3. um 19 Uhr im Sprechsaal, Marienstr. 26, D-10117 Berlin
- 25.3. in der Stadthalle (Mehrzweckraum), Am Rathaus 1, D-16540 Hohen Neuendorf
- 28.3. am Kongress der Gesellschaft für Psychologie, Haus der Kirche, Goethestr. 27, D-10625 Berlin
- 29.3. im Hofbergsaal, Hofberg 7, D-85276 Pfaffenhofen/Ilm
